Spiele im Freien, und jetzt im Herbst vor allem auch im Wald, machen wir oft und gerne. Viele Ideen dazu habe ich in einer Broschüre des BUND Schleswig-Holstein gefunden, die den Titel "Spiele in der Natur" traegt. Sie ist kostenfrei, gegen Einsendung eines frankierten und adressierten Rückumschlags (? 1,44) erhaeltlich bei BUND, Lerchenstrasse 22, 24103 Kiel.
Frohes Spielen wünsche ich Euch! Cornelia
Cornelia um 19:48
Mittwoch, Dezember 25, 2002
Wir wünschen Euch allen ruhige Feiertage und alles Gute für das Jahr 2003!
Cornelia und Familie.
Cornelia um 21:06
Dienstag, Dezember 03, 2002
Nun ist es so weit: die Kerzen fangen zu brennen an! Und um diese KERZENZEIT so schmackhaft und schön wie möglich zu machen, hier eine Idee:
Nehmt einen Lebkuchen mit ca. 8 cm Durchmesser. Gut geeignet sind die Lebkuchenherzen und Lebkuchensterne, die mit Schokolade überzogen sind. Mit Hilfe von Eischnee und einem Zuckerguß klebt darauf einen von den bunten Kringeln (ca. 3 cm Durchmesser, mit dem Loch in der Mitte und mit vielen, vielen bunten Zuckerkügelchen drauf ? hoffentlich wisst Ihr, welche ich meine!). Fertig ist der Kerzenständer! Dann nehmt Ihr ein Waffelröllchen und klebt dieses wiederum auf den Kringel, und zwar so, dass es senkrecht darauf steht. Das ist die Kerze! Und wie bringen wir sie zum Brennen? Ganz einfach. Nehmt eine Scheibe einer gehobelten Mandel und klebt diese senkrecht oben in das Waffelröllchen. Das ist die Flamme!
Die Kinder können bei der ganzen Prozedur helfen, oder einfach dafür zuständig sein, dass die Kerzen anschließend ziemlich schnell ?runterbrennen?!
Wißt Ihr, dass der 4. Dezember der BARBARATAG ist? Wer war diese Barbara und was hat es mit dem Tag besonderes auf sich?
Barbara war die Tochter eines reichen Kaufmanns und wuchs in Nikomedien (dem heutigen Izmet in der Türkei) auf. Sie wurde während des Vaters Abwesenheit zum Schutz ihrer Unschuld in einen Turm mit zwei Fenstern gesperrt.
Während des Vaters Abwesenheit ließ Barbara sich von einem als Arzt verkleideten Priester taufen und als Symbol der Dreifaltigkeit ein drittes Fenster in den Turm einbauen.
Sie wurde angeklagt und zum Tode verurteilt. Als man sie im Kerker einsperrte, verfing sich ein Kirschbaumzweig in ihrem Kleid, den sie mit Wasser aus ihrem Trinkbecher feucht hielt. Am Tag ihres Todes soll der Zweig erblüht sein.
Zur Freude der Kinder pflegen wir diesen alten Brauch:
Am 4. Dezember legen wir ZWEIGE VON OBSTBÄUMEN oder Forsythien in lauwarmes Wasser, diese werden erst am Tag danach in die Vase gestellt. Werden die Zweige nun warm gehalten (aber nicht zu warm!) und das Wasser täglich gewechselt, so blühen sie an Weihnachten. Da staunen auch die Kinder.
Probiert es doch einfach mal!
Bis zum nächsten Mach mit!, Cornelia
Cornelia um 22:09
Dienstag, November 26, 2002
Nun hat uns die Technik ein Schnippchen geschlagen, und wir waren auf Tauchstation. Aber: hier sind wir wieder!
Immer wieder stolpern Anrufer, Leser und Hörer über die Wortkombination ?Kleiner Raeker?. Wie es dazu gekommen ist? Nun, entgegen mancher Einschätzung handelt es sich dabei nicht um einen Doppelnamen und mein Geburtsname ist auch nicht ?Kleiner?, in unserer Familie heißen alle ganz einfach Raeker. Dieser Name wird zwar mit ?ä? ausgesprochen, aber beim Schreiben wird aus dem Namen oft ein ?Racker?.
Kleiner Racker ....... Kleiner Raeker
In diesem Sinne also ein Wortspiel mit kindlichem Hintergrund.
Und hier nun endlich wieder etwas zum Mitmachen!
Sicherlich mögen die meisten Kinder bunte Perlen gerne. Nun möchte manch einer ja den kleinen Kindern nicht so gerne eine Nadel zum Auffädeln in die Hand drücken: bei uns hat sich das Auffädeln auf Pfeiffenputzer bewährt. Das ist gefahrlos, und sieht auch schön aus, wenn die Geduld nicht für ein Armband in genügender Länge ausreicht. Ist das Kind fertig, kann der Pfeiffenputzer einfach an den Enden zusammengedreht werden, und schon ist der Verschluß fertig.
Das Fädeln macht auch Spaß, wenn man die ?Perlen? etwas größer wählt: dazu benötigt man Papprollen von Küchenpapier, Toilettenpapier oder ? was wir besonders häufig verwenden, weil sie so stabil sind ? die kleinen Papprollen, mit denen Nivea- und andere Cremedosen in den Kartons im Supermarkt voneinander getrennt werden (damit sie beim Transport nicht verbeulen; schaut mal bei Aldi, Lidl, Penny usw. nach). Diese Rollen schneide ich in Ringe verschiedener Dicke. Die Kinder malen sie mit Buntstift, Tusche oder Fingerfarben an oder bekleben sie mit Buntpapier oder Krepppapier. Die so gefertigten Perlen lassen sich sehr schön auf Bindfaden auffädeln.
Und wenn Ihr noch nach einer Adventskalender-Idee für Schnellentschlossene sucht: auch hierfür eignen sich die Papprollen der Cremedosen-Kartons. Wickelt 24 Rollen in farbenfrohes Papier so ein, dass vorne genug übersteht, um jede Rolle ?zuzubinden?. An der Rückseite wird das Papier nur in die Rolle hineingefaltet. Nun stellt die Papprollen in Pyramidenform auf. Damit die Pyramide nicht zusammenfällt, klebt die Rollen an den Stellen, wo sie sich berühren, zusammen, oder verbindet sie auf der Rückseite mit Büroklammern. Nun könnt Ihr beliebige Kleinigkeiten in die Rollen füllen. Die Pyramide erhält hinten eine Rückwand aus Pappe und kann natürlich zusätzlich beliebig dekoriert werden.
Und für die Adventskerzen: warum lasst Ihr sie nicht auch die Kinder machen. Eine einfache Kerze lässt sich mit Stücken von Wachsplatten (gibt es im Bastelgeschäft) sehr bunt gestalten. Während größere Kinder schon mit Keksförmchen richtige Motive ausstanzen und ankleben können, macht es großen wie kleinen Kindern Spaß, aus den Wachsplatten Kügelchen zu formen und auf die Kerze zu drücken. Diese Verschönerung lässt sich auch während des Advents machen, wenn der Kranz schon ?offiziell in Betrieb genommen worden? ist.
Einen schönen Einstieg in die Vorweihnachtszeit wünsche ich Euch. Bis zum nächsten Mach mit!, Cornelia
Cornelia um 20:34
Sonntag, November 10, 2002
Viel Vergnügen bereitet uns im Moment das farbenfrohe Malen.
Statt mit Stiften oder Pinseln zu malen, probiert doch einfach mal was die Kinder machen, wenn man ihnen WATTESTÄBCHEN in die Hand drückt. Daraus lassen sich dann mit Fingerfarben oder Wasserfarben (nicht zu viel Wasser verwenden) schöne Tupfbilder machen.
Der Tuschkasten eröffnet ganz neue Möglichkeiten, wenn man den Kindern statt eines Pinsels eine ausrangierte ZAHNBÜRSTE in die Hand drückt.
Sehr schöne Bilder sind uns auch auf folgendem Weg gelungen:
Nehmt den Deckel eines SCHUHKARTON. Legt ein weißes Papier so hinein, dass es den ganzen Deckel ausfüllt. Nun macht mit einem Pinsel oder Korken einen Kleks Fingerfarbe auf das Papier. Anschließend nehmt eine Murmel und legt sie in den Deckel. Durch vorsichtiges Anheben des Deckels und hin und her bewegen rollt nun die Murmel in dem Deckel herum. Dabei trägt sie die Fingerfarbe über das Papier und verteilt sie in schönen Mustern. Man kann gut auch mit mehreren Farben nacheinander arbeiten.
Habt Ihr Fotos von Euren Kindern und sucht nach einem schönen Rahmen? Große Freude haben meine Kinder, wenn sie den Rahmen selber machen dürfen. Dazu besorgen wir uns ein BÄCKEREITABLETT (die Pappteller, auf denen man Tortenstücke beim Bäcker verpackt bekommt) in der entsprechenden Größe. Den geriffelten Rand dieses Tabletts malen die Kinder mit Wasserfarben an. Dabei können auch nette Muster entstehen, z.B. wenn man die Ecken gestreift anmalt, oder in einer anderen Farbe als die Kanten. Nun kleben wir das Foto in die Mitte, und fertig ist ein perfektes kleines Geschenk.
Fröhliches Malen wünsche ich Euch!
Bis zum nächsten ?Mach´ mit?, Cornelia
Cornelia um 18:58
Sonntag, November 03, 2002
Ich musste mir einen inneren Ruck geben, aber dann war ich erstaunt, als schon meine noch nicht zweijährige Tochter bei folgendem Experiment erfolgreich und mit großer Begeisterung mitmachte: SEIFENBLASENPUSTEN
Man benötigt zunächst eine durchsichtige Schüssel, die möglichst mindestens 20 cm hoch sein sollte. Dann kommen einige Tropfen herkömmliches Geschirrspülmittel auf den Boden. Anschließend füllt man vorsichtig Wasser in die Schüssel, bis es ca. 4 cm hoch steht.
Nun nimmt man einen Strohhalm und fordert das Kind zunächst auf, durch den Halm zu pusten. Sehr schön lässt sich das veranschaulichen, wenn man ein kleines Stück Watte auf den Tisch legt, und das Kind dieses wegpustet. Wichtig ist: Pusten, nicht auf die Idee kommen zu saugen. Aber die Kinder, die ich bei diesem Spiel gesehen habe, hatten damit alle keine Probleme, also nur keine Sorge.
Dann hält man den Strohhalm in die Schüssel. Los geht´s, frohes Pusten. Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie schillernde Seifenblasen immer höher in der Schüssel ansteigen, sich zu einem kleinen und dann immer größer werdenden Berg formen. Weiter und weiter, bis der Berg über den Rand kippt. Dann kann man mit dem Strohhalm die Seifenblasen durch Rühren in der Schüssel wieder zerplatzen und das Spiel beginnt von vorne.
Ebenfalls einen Ruck geben musste ich mir für diese Bastelei, aber wiederum merkte ich schnell, dass meine Kinder schon mit gerade zwei Jahre mit Freude dabei waren: KERZENBILD
Man nimmt einen flachen Teller, legt ein Ausstechförmchen von der Weihnachtsbäckerei oder vom Kneten darauf. Dann füllt man so viel Wasser auf den Teller, dass das Förmchen bis zur Hälfte darin eintaucht.
Jetzt aufgepasst: nehmt eine längliche, möglichst farbige Kerze und zündet sie an. Zusammen mit dem Kind haltet Ihr sie nun über das in Wasser getauchte Förmchen und füllt dieses langsam mit den Wachstropfen. Es muß so lange getropft werden, bis das Förmchen gut gefüllt ist, gerne auch mal mit einer zweiten Lage (dann wird das Ergebnis stabiler). Dann müsst Ihr warten, bis das Wachs in dem Förmchen wieder fest geworden ist. Vorsichtig löst man nun das Wachs aus der Form: auf der ?Wasserseite? ist eine schöne Tropfenoberfläche entstanden! Mit einer heißen Stecknadel könnt Ihr ein Loch in das Wachsbild machen, ein Stück Nähgarn durchziehen, und schon haben die Kinder einen schönen Anhänger gebastelt!
Bis zum nächsten ?Mach´ mit?, Cornelia
Cornelia um 20:05
Montag, Oktober 28, 2002
Ich versuche, bei dem jetzt so häufigen Regen aus der Not eine Tugend zu machen. So verbringen wir immer wieder Zeit im Freien mit ?in die Pfützen springen? oder ?unter dem Regen durchlaufen?.
In der warmen Wohnung haben unsere Kinder dann Spaß an dem ?Regenspiel?:
Das Kind liegt auf dem Boden oder auf dem Bett, am Abend vor dem Schlafengehen auch gerne mal splitternackt. Ich spiele den Regen, der auf das Kind fällt, mit der Hand und spreche dazu.
Es tröpfelt ------ ----------------------einzelne Finger tippeln auf den Körper
Die Tropfen werden größer --------- die Finger tippen etwas fester
Es regnet richtig -------- -------------alle Finger klopfen sehr schnell
Es hagelt --------- -------------------vorsichtig mit den Fäusten klopfen
Leise rieselt der Schnee -------------mit den Fingern über den ganzen Körper streichen
Er deckt alles zu ---------- ----------die Handflächen beim Kind auf den Bauch oder auf den Rücken legen
Die Sonne scheint wieder -----------das Kind fest in den Arm nehmen und drücken
Bis zum nächsten ?Mach´ mit?, Cornelia
Cornelia um 14:38